COVID-19: Diese Symptome deuten bei Kindern auf eine Corona-Infektion hin – Heilpraxis

Studie: Häufige Corona-Sympotme bei Kindern

Nach derzeitigen Erkenntnissen infizieren sich Kinder seltener als Erwachsene mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Zudem entwickeln sie in der Regel eine weniger schwere Symptomatik. Auch die Beschwerden, die bei ihnen auf eine Infektion hinweisen, unterscheiden sich etwas von denen der Erwachsenen.

In einer kanadischen Studie wurde untersucht, wie sich COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen äußerte. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um James A. King von der Alberta Strategy for Patient Oriented Research Support Unit stellten fest, dass rund zwei Drittel der infizierten Kinder Symptome zeigten. Zu den häufigsten Beschwerden zählten dabei Geruchs- und Geschmacksstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen sowie Fieber.

Ein Viertel hatte Fieber oder Schüttelfrost
Laut „Springer Medizin“ infizieren sich Kinder seltener als Erwachsene mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Zudem entwickeln sie nach aktuellem Stand der Wissenschaft eine weniger schwere Symptomatik und haben eine bessere Prognose.

In Kanada wurde nun untersucht, welche Symptome bei einer SARS-CoV-2-Infektion im Kindesalter am häufigsten auftreten. Wie die Forschenden in der Fachzeitschrift „Canadian Medical Association Journal“ (CMAJ) berichten, analysierten sie die Daten von 2.463 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, die sich zwischen April und September 2020 in Alberta einem SARS-CoV-2-Test unterzogen hatten.

Insgesamt 1987 der Kinder hatten ein positives Ergebnis und 476 hatten ein negatives Ergebnis. Von den Kindern mit einem positiven Testergebnis für SARS-CoV-2 gaben 714 (35,9 Prozent) an, asymptomatisch zu sein. Rund ein Viertel der positiv Getesteten (25,5 Prozent) zeigten Fieber oder Schüttelfrost.

Husten und laufende Nase keine klaren Hinweise

Zwar waren Husten (24,5 Prozent ) und Rhinorrhoe (laufende Nase) (19,3 Prozent) zwei der häufigsten Symptome bei Kindern mit SARS-CoV-2-Infektion, doch diese Beschwerden waren auch bei Kindern mit negativen Testergebnissen häufig und stellten daher kein klares Indiz für diese Infektion dar.

Wenn die positiv Getesteten aber über Defizite beim Geruchs- oder Geschmackssinn klagten, stieg die Wahrscheinlichkeit für ein positives Testergebnis um das 7,3-Fache, bei Übelkeit und Erbrechen um das 5,5-Fache, bei Kopfschmerzen um das 2,5-Fache sowie bei Fieber um das 1,7-Fache.

Waren Kinder gleichzeitig von Geruchs- und Geschmacksverlust, Übelkeit und Erbrechen sowie Kopfschmerzen betroffen, war die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Corona-Test rund 66-fach erhöht. (ad)

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