Diese fünf Lebensmittel können uns glücklich machen

Warum uns ein Nahrungsmittel glücklicher machen kann? Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich die Abläufe im Darm anschauen. Ist der zufrieden, geht es auch uns besser. Entscheidend ist das sogenannte Mikrobiom. Das heißt alle Bakterien, Viren und Pilze, die in uns und auf uns leben. Am dichtesten besiedelt ist der Darm. Lange ging man davon aus, dass das Gehirn Signale in den Körper sendet. Der Mechanismus glich in der Annahme einer Einbahnstraße. Heute weiß man, dass das Gehirn auch vom Darm wichtige Signale erhält. Und es ist durchaus möglich, dass darüber auch Glücksgefühle über die Nahrung reguliert werden. Denn das Mikrobiom wandelt vieles von dem, was wir essen, in Botenstoffe um. Und bestimmte Nahrungsmittel sorgen dafür, dass vor allem für uns gesunde Bakterien wachsen und gedeihen. Welche das sind, können Sie hier nachlesen:

Glücklicher sein dank richtiger Ernährung

1. Joghurt

Am besten Vollfett, ungezuckert und natur. Die Annahme, dass Fett im Joghurt dick macht, ist schlichtweg falsch. Aber der Zucker und die künstlichen Geschmacksstoffe in vielen Joghurtsorten sind schlecht für das Mikrobiom. Dasselbe gilt übrigens für Süßstoffe, sie stehen sogar im Verdacht, den Appetit noch mehr zu fördern. Ein Joghurt bringt gute Bakterienstämme in den Körper, er ist probiotisch und wirkt gesundheitsfördernd. Eine Tierstudie der University of Virginia School of Medicine hat ergeben, dass Lactobacillus, ein Darmbakterium, das häufig in lebenden Joghurtkulturen vorkommt, bei Ratten Depressionen lindern konnte. 

2. Kimchi oder Sauerkraut

Fermentierten Lebensmitteln schreibt man eine ähnliche Wirkung zu. Sie regen Wachstum, Aktivität und Vermehrung von guten Darmbakterien an. Aber Achtung: In Fertigprodukten aus dem Supermarkt sind oft Zucker und Konservierungsstoffe enthalten. Und Sie ahnen es sicher schon: Die sind schlecht für unsere kleinen Mitbewohner.

3. Vollkornbrot

Alle Vollkornprodukte haben eine präbiotische Wirkung, das Mikrobiom liebt sie. Gute präbiotische Lebensmittel sind auch Bohnen, Lauch, Bananen, Knoblauch, Spargel, Topinampur, Zwiebeln und Lauch.

4. Lachs

In dem Fisch sind viele Omega-3-Fettsäuren enthalten. Das ist schon einmal gut für die Herzgesundheit. Aber der Verzehr wirkt auch positiv auf unsere Laune. Für eine Meta-Analyse haben Forscher 26 Studien verglichen. Ihr Fazit:  Menschen, die viel Fisch essen, haben ein wesentlich geringeres Risiko für Depressionen. Mindestens ein bis zwei Mal sollte der Fisch pro Woche auf dem Teller landen.

5. Blaubeeren

Alle Früchte mit intensiv roter Farbe gelten als Gesundmacher. In ihnen stecken jede Menge gesunde Antioxidantien, die freie Radikale abfangen und so Entzündungen im Körper verhindern können. Aber in Blaubeeren stecken noch dazu besonders viele Flavonoide. Auch ihre positive Wirkung auf die Stimmung wurde in einer Studie belegt. 

Quelle: Den ganzen Artikel lesen