Fußpflege für den Sommer: Darum reicht es nicht, die Füße nur zu waschen

Wer seine Füße pflegt, sollte die Nägel nicht zu kurz schneiden. Der Nagel sollte mit dem Ende des Zehs abschließen. Das ist nicht nur aus modischen Gesichtspunkten wichtig.

Insbesondere bei den Nagelecken sollte man nicht zu viel weg schneiden, erklärt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. Sonst können die Nagelecken in die Haut einwachsen – und das kann sehr schmerzhaft sein.

Mit Feingefühl feilen, schneiden, und hobeln

Um die Nägel zu kürzen, verwendet man am besten spezielle Nagelscheren oder einen Knipser. Die Zehennägel sollte man nicht rund, sondern immer möglichst gerade feilen, rät Huber. Andernfalls kann es passieren, dass sie ebenfalls einwachsen.

Um die Nagelhaut sanft zurückzuschieben, empfiehlt Huber, ein weiches Stäbchen. Das Schneiden der sehr empfindlichen Nagelhaut ist hingegen tabu. Zumal sich die Haut bei kleinsten Verletzungen entzünden kann, warnt Huber.

Hornhaut bearbeiten

Auch Hornhaut sollte man regelmäßig entfernen – nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch weil sie die Füße meist unangenehm trocken macht. Allerdings sollte man die Hornhaut niemals wegschneiden. Sonst wächst sie verstärkt nach.

Auch bei einem Hobel oder einer Raspel ist Vorsicht geboten – dabei steige das Risiko, sich zu verletzen oder zu viel Haut zu entfernen, warnt Huber. Besser dafür eignen sich Hornhautfeilen oder bei grober Hornhaut auch ein Bimsstein.

Hornhautbildung kann viele Gründe haben. Ein Faktor, der eine Rolle spielen kann, ist die Genetik. Manche Menschen neigen zu vermehrter Hornhaut und andere haben Füße so weich wie die eines Babys. 

Zum Glück gibt es aber Ursachen, auf die wir Einfluss haben. Das kann zum Beispiel eine zu hohe Druckbelastung oder Reibung sein, die der Füße ausgesetzt sind. Auch zu trockene Haut oder das falsche Schuhwerk begünstigen die Bildung von Hornhaut. 

Achten Sie deshalb immer darauf, dass auch Ihre Füße mit genügend Feuchtigkeit versorgt sind und Sie gut sitzende und bequeme Schuhe tragen, um sie zu schonen. Das allein verhindert leider nicht die Hornhautbildung. Hierfür sollten Sie Ihre Füße regelmäßig pflegen.

Bei starker Hornhautbildung sollten Sie alle zwei Wochen auf ein Pflegeprogramm zurückgreifen. Ansonsten reicht es aus, wenn Sie Ihren Füßen alle ein bis zwei Monate etwas Gutes tun. Das wichtigste neben einer routinierten Pflege ist das tägliche Eincremen der Füße. 

Falls es einmal schnell gehen muss, dann reicht auch ein Fußbad mit anschließendem Peeling aus und zu guter Letzt gönnen Sie Ihren Füßen eine geschmeidige Fußcreme. 

Beim Fußbad können Sie nicht viel falsch machen. Füllen Sie eine große Schale oder die Badewanne mit warmem Wasser, sodass Ihre Füße bis zum Knöchel bedeckt sind. Das Einweichen dauert dann maximal 5 Minuten. Wenn Sie mehr Zeit hast, dann lassen Sie Ihre Füße ruhig länger in dem Wasser. 

Das Peeling lässt sich auch zu Hause mit vorhanden Lebensmitteln perfekt vorbereiten. Sie benötigen 2-3 Esslöffel Zucker, die Sie mit ein wenig Olivenöl vermengen. Massieren Sie die Masse gut in Ihre Füße ein und spülen Sie sie anschließend ab. 

Zum Schluss cremen Sie Ihre Füße mit einer Fußcreme ein. In der Drogerie finden Sie einfache Cremes bis hin zu Cremes, die extra für Füße mit vermehrter Hornhautkonzipiert wurden. Falls Sie keine Fußcreme zu Hause haben, kann auch die herkömmliche Bodylotion aushelfen. 

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