Wechselt Maag vom Bundestag in den Gemeinsamen Bundesausschuss?

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Karin Maag (CDU), könnte möglicherweise für die kommende Legislaturperiode nicht mehr für ein Mandat im Bundestag zur Verfügung stehen: Unbestätigten Medienberichten zufolge sollen die Spitzenorganisationen der Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser sie als Unparteiisches Mitglied im Gemeinsamen Bundesausschuss vorgeschlagen haben. Für die Apotheken wäre das ein herber Schlag.

Seit dem Jahr 2009 sitzt Karin Maag für die CDU im Bundestag – nach drei Legislaturperioden könnte damit in diesem Jahr womöglich Schluss sein: Wie das „Ärzteblatt“ berichtet, sollen die Leistungserbringer im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) – das sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung – sie als Nachfolgerin für Professor Elisabeth Pott als Unparteiisches Mitglied vorgeschlagen haben.

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Auf Anfrage von DAZ.online wollte sich weder Maags Abgeordnetenbüro noch die Pressestelle des G-BA zum Sachverhalt äußern. Auch die KBV hält sich diesbezüglich bedeckt. Aus gut informierten Kreisen ist zu vernehmen, dass die Schilderung des „Ärzteblatts“ korrekt sei, eine offizielle Bestätigung ist derzeit aber nicht zu bekommen.

Sollte Maag tatsächlich bei der kommenden Bundestagswahl zugunsten des G-BA-Postens nicht mehr für ein Mandat zur Verfügung stehen, wäre das ein herber Schlag für die Apotheker – denn Maag gilt als recht apothekenfreundliche Abgeordnete, die zudem als gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Fraktion ein wichtiges Amt innehat.

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